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Kennzahlen nach § 48a SGB II; Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende - Archiv 2013

Hier finden Sie ein Archiv der Neuigkeiten aus dem Jahr 2013

Auswirkungen der Einführung imputierter Daten auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II (Stufe 2)

16. Mai 2013

Mit der aktuellen Veröffentlichung wird die 2. Stufe der Imputationen (Schätzungen) fehlender Grunddaten umgesetzt. Zusätzlich zu den Imputationsverfahren der 1. Stufe (siehe Beitrag vom 15. Oktober 2012) können nun folgende unplausible bzw. fehlende Daten geschätzt werden:     

  • Leistungen für Unterkunft und Heizung (luh)    
  • Bestand an Langzeitleistungsbeziehern (lzb) – nun auch bei Langzeitausfällen        
  • Integrationen von Alleinerziehenden (int_allein)        
  • Bestand an aktivierten Langzeitleistungsbeziehern (lzb_amp) – nur für Langzeitlücken        
  • Integrationen von Langzeitleistungsbeziehern (int_lzb) – nur für Langzeitlücken        
  • Eintritte in geringfügige Beschäftigung (bs_gering)        
  • Eintritte in öffentlich geförderte Beschäftigung (bs_2am)
  • Eintritte in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (int_svb)

Damit können zusätzlich zu den Kenngrößen aus der 1. Stufe (K1, K1E1, K2 und K3 bei isolierten Datenlücken) auch die Kenngrößen K1E1, K2E1, K2E2, K2E4, K3 (nun auch für Langzeitausfälle), K3E1 (zunächst nur für Langzeitausfälle) sowie K3E2 (zunächst nur für Langzeitausfälle) lückenlos ermittelt werden.

Imputationsverfahren für die Zu- und Abgänge der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die Zu- und Abgänge der Langzeitleistungsbezieher und die Nachhaltigkeit der Integrationen (Ergänzungsgrößen K1E3, K1E4, K2E3, K3E3 und K3E4) werden derzeit noch entwickelt.

Die Ergänzungsgrößen K2E1 (Eintritte in geringfügige Beschäftigung), K2E2 (Eintritte in öffentlich geförderte Beschäftigung) sowie K2E4 (Integrationsquote von Alleinerziehenden) wurden bisher auch dann ermittelt, wenn die Daten für maximal zwei Berichtsmonate im betrachten Zeitraum fehlten. In diesen Fällen wurden die Ergebnisse auf zwölf Monate umgerechnet (vgl. Detailbeschreibungen zur Ermittlung der Kenngrößen). Nun, da die fehlenden Monatswerte durch imputierte Werte ausgeglichen werden, verändern sich die Kennzahlenergebnisse. Die Veränderungen liegen bei der K2E1 im Bereich zwischen -1,0 und +0,9 Prozentpunkten, bei der K2E2 im Bereich zwischen -1,7 und +1,9 Prozentpunkten und bei der K2E4 zwischen -8,0 und +4,9 Prozentpunkten.

Übersicht der Veränderungen der Kennzahlenergebnisse durch Imputationen für alle Trägerbezirke(xlsExcel, 2 MB)

Übersicht zur Datenimputation und Detailbeschreibungen zu den Kennzahlen und Ergänzungsgrößen (-> Downloads)


Hinweise zu den Auswirkungen des Neuaufbaus der Grundsicherungsstatistik auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II

15. April 2013

Mit der Stichtagsverarbeitung im März 2013 erfolgte ein rückwirkender Neuaufbau der Datengrundlage für die Statistik der Grundsicherung. Dieser Neuaufbau führt zu Änderungen bei den Grunddaten, Kennzahlen und Ergänzungsgrößen. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Dokument „Weiterführende Informationen zum Neuaufbau und dessen Auswirkungen auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II“. Des Weiteren können Sie die Veränderungen der Grunddaten (Monatswerte), Kennzahlen sowie Ergänzungsgrößen in den u.s. Tabellen für alle Jobcenter nachvollziehen.

Weiterführende Informationen zum Neuaufbau und dessen Auswirkungen auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II(pdfPDF, 105 KB)

Tabellen mit allen Kennzahlen und Ergänzungsgrößen sowie allen Grunddaten (Monatswerten) vor und nach dem Neuaufbau im Vergleich für alle Jobcenter(zipArchiv, 4 MB)