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Saisonbereinigung

Entwicklungstendenzen am Arbeitsmarkt lassen sich in der Regel nicht direkt aus den Ursprungswerten unterjähriger Zeitreihen ablesen, denn der konjunkturelle Einfluss wird meist durch saisonale, d.h. unterjährig regelmäßig wiederkehrende Effekte, überlagert. Durch die Saisonbereinigung werden diese saisonalen Einflüsse aus Zeitreihen entfernt. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Zeitreihenwerte unterjährig – ohne Berücksichtigung des spezifischen Kalendermonats - miteinander zu vergleichen.

Möchte man z.B. einschätzen, ob ein registrierter Anstieg der Arbeitslosigkeit in einem Januar als außergewöhnlich hoch anzusehen - und damit als Anzeichen für eine Verschlechterung der Arbeitsmarktlage zu bewerten - ist, oder ob dieser nur die jahreszeitlich übliche Entwicklung widerspiegelt, ist es sinnvoll, den typischen Anstieg der Arbeitslosigkeit in einem Januar aus der Zeitreihe herauszurechnen und die um Saisoneinflüsse bereinigte Zeitreihe zu betrachten.

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