Eckwerte Arbeitsmarkt

Hier finden Sie Diagramme, Karten und Tabellen zu den Themen rund um den Arbeitsmarkt für Deutschland, die Länder, Kreise, Agenturbezirke und Arbeitsmarktregionen.

Überblick

Arbeitslosigkeit

Arbeitsstellen

Beschäftigung

Grundsicherung


Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung wurden die Zahlenwerte i. d. R. auf Vielfache von Zehn gerundet (siehe untenstehende Hinweise).

Eckwerte Arbeitsmarkt: Diagramme


Eckwerte Arbeitsmarkt: Tabellen

x = Nachweis nicht möglich
* = statistische Geheimhaltung
.x = Veränderungswert > 250 %

Hinweise:
In Einzelfällen kommt es aufgrund unplausibler Datenlieferungen der Jobcenter zu Datenausfällen in den übergeordneten Regionen (Kreise/kreisfreie Städte und Agenturbezirke).

Hier finden Sie dazu eine kurze Erläuterung bzw. ausführliche methodische Hinweise.

Anregungen und Wünsche an Service-Haus.Statistik-Visualisierung@arbeitsagentur.de

Grundlagen

In der Arbeitslosenstatistik veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) monatlich Daten zur Arbeitslosigkeit in Deutschland und deren Strukturen.
Über die Arbeitslosigkeit wird als absolute Zahl und als Quote berichtet. Die Arbeitslosenquoten setzen die (registrierten) Arbeitslosen in Beziehung zu den (zivilen) Erwerbspersonen (EP = Erwerbstätige + Arbeitslose) und zeigen die relative Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots. Die Arbeitslosenstatistik der BA wird aus den Geschäftsdaten der Agenturen für Arbeit und der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende gewonnen.

In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen erfasst, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsförderung oder kurzfristig erkrankt sind.
Die Unterbeschäftigung setzt sich zusammen aus drei Personengruppen: den Arbeitslosen nach § 16 SGB III, Teilnehmende an bestimmten Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und Personen in bestimmten Sonderstatus (vor allem kurzfristig erkrankte Personen). Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung wird zweierlei geleistet:

  1. Es wird ein möglichst umfassendes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung (am ersten Arbeitsmarkt) in einer Volkswirtschaft gegeben.
  2. Realwirtschaftliche (insbesondere konjunkturell) bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt können besser erkannt werden, weil der Einsatz entlastender Arbeitsmarktpolitik zwar die Arbeitslosigkeit, nicht aber die Unterbeschäftigung verändert.

In der Stellenstatistik werden monatlich Daten und Strukturen zum gemeldeten Angebot an Arbeitsstellen erhoben und veröffentlicht.
Die Mehrheit der Stellenangebote wird von Arbeitgebern bei den Arbeitsagenturen gemeldet und zur Vermittlung freigegeben. Zu diesen Arbeitsstellen liegen der BA detaillierte Bestands-, Zu- und Abgangsdaten vor. Gemeldete Arbeitsstellen umfassen sozialversicherungspflichtige, geringfügige und sonstige Arbeitsstellen. 

Den Schwerpunkt der Beschäftigungsstatistik der BA bildet die Berichterstattung über die sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten.
Der Bestand wird auf Basis der Meldungen zur Sozialversicherung monatlich mit 6 Monaten Wartezeit ermittelt. Aufgrund der Abgabefristen und des Meldeflusses sind stabile statistische Ergebnisse aus der Beschäftigungsstatistik erst nach dieser Wartezeit zu erzielen.

Die Grundsicherungsstatistik SGB II berichtet über Personen in Bedarfsgemeinschaften (in der öffentlichen Diskussion oft als „Hartz-IV-Empfänger“ bezeichnet), die Haushalte, in denen sie leben, sowie über Leistungen, die sie zu ihrem Lebensunterhalt bekommen. Die Bedarfsgemeinschaften und Personen werden von den Jobcentern betreut.
Bei den Personen handelt es sich dabei überwiegend um Empfängerinnen und Empfänger von Regelleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte erhalten das Arbeitslosengeld II und nichterwerbsfähige Leistungsberechtigte Sozialgeld. Daneben gibt es sonstige Leistungsberechtigte, z. B. Personen, die ausschließlich Zuschüsse zur Sozialversicherung erhalten, sowie Nicht-Leistungsberechtigte (z. B. Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf BAföG haben, Altersrentnerinnen und Altersrentner oder Kinder mit ausreichendem Einkommen).

Weiterführende Informationen zu den Grundlagen finden Sie bei den Kurzinformationen, bei den Qualitäts- und Methodenberichten sowie im Glossar (PDF, 974KB). Zudem empfehlen wir Ihnen die Dokumentationen zu den Regionalen Gliederungen. Weitere Veröffentlichungen zur Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sowie zu den gemeldeten Arbeitsstellen und zur Beschäftigung finden Sie unter Statistiken - Fachstatistiken.