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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Januar 2012

Grafik: Symbol für Arbeitsmarktbericht

Weiter positive Entwicklung

Die Konjunkturindikatoren entwickelten sich zuletzt uneinheitlich. So dürfte die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2011 nicht mehr gewachsen oder sogar leicht geschrumpft sein. Andererseits haben sich die gesamtwirtschaftlichen Erwartungsindikatoren zuletzt wieder gebessert, was auf eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung im weiteren Jahresverlauf hindeutet. Auf dem Arbeitsmarkt ist von einer konjunkturellen Abschwächung nichts zu erkennen. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahmen saisonbereinigt weiter kräftig zu. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben sich im Januar allein aus jahreszeitlichen Gründen erhöht, saisonbereinigt sind sie weiter rückläufig. Der Indikator für die Arbeitskräftenachfrage, der BA-X, bleibt auf hohem Niveau.

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Umfassende Arbeitsmarktstatistik im Januar 2012

Grafik: Symbol für Umfassende Arbeitsmarktstatistik: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Die Arbeitslosigkeit steigt im Vergleich zum Vormonat um 10,8 % und sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,9 % auf 3,1 Mio..
Die Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit steigt im Vergleich zum Vormonat um 5,7 % und sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,6 % auf 4,1 Mio..
Die Arbeitslosenquote beträgt 7,3 % und die Unterbeschäftigungsquote beträgt 9,6 %.

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Zahlen zur Grundsicherung und Arbeitslosigkeit im Januar 2012

Grafik: Symbol für Leistungsberechtigte in der Grundsicherung und Arbeitslose nach Rechtskreisen

Leistungsberechtigte in der Grundsicherung und Arbeitslose nach Rechtskreisen

Von den 6,16 Mio. Leistungsberechtigten in der Grundsicherung sind 72 % (4,46 Mio.) erwerbsfähig, 28% (1,7 Mio.) sind nicht erwerbsfähig. Davon sind rund 95% Kinder unter 15 Jahren.
Von den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind 2,07 Mio. bei einem Jobcenter als arbeitslos gemeldet (Arbeitslose im Rechtskreis SGB II).
Die insgesamt 3,08 Mio. Arbeitslosen werden zu 33% (1,01 Mio.) durch die Agenturen für Arbeit betreut (Arbeitslose im Rechtskreis SGB III).
1,05 Mio. (34%) der Arbeitslosen sind langzeitarbeitslos, darunter sind 914 Tsd. im Rechtskreis SGB II.

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