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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Mai 2013
Solide Entwicklung in schwierigem konjunkturellen Umfeld
Die deutsche Wirtschaft entkommt nur mühsam der anhaltenden Rezession im Euroraum. Lediglich um 0,1 Prozent lag das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2013 saison- und kalenderbereinigt höher als im Schlussquartal 2012. Investitionen und Außenhandel hemmen weiterhin eine schnellere Erholung. Für den weiteren Jahresverlauf ist aber eine Verbesserung zu erwarten. Die Unternehmen schätzen ihre Lage überwiegend gut ein, Auftragseingänge und Industrieproduktion deuten aufwärts. Der Arbeitsmarkt befindet sich in einer guten Grundverfassung und entwickelt sich in dem schwierigen konjunkturellen Umfeld solide. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben bis ins erste Quartal 2013 saisonbereinigt zugenommen, sind aber zuletzt nicht mehr gewachsen, auch wegen lang anhaltender witterungsbedingter Einschränkungen. Die Frühjahrsbelebung ließ die Arbeitslosigkeit und die Unterbeschäftigung bis in den Mai sinken, fiel aber insgesamt schwächer aus als in den Vorjahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit gestiegen, während sich die Unterbeschäftigung geringfügig verringerte. Der Indikator für die Arbeitskräftenachfrage, der BA-X, hat im Mai weiter nachgegeben.
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Der Arbeitsmarkt im Mai 2013
Ausgewählte Arbeitsmarktgrößen im Vormonatsvergleich

Arbeitslose: -83.000 auf 2.937.000 (zum Vorjahresmonat: +82.000)
Unterbeschäftigung: -90.000 auf 3.898.000 (zum Vorjahresmonat: -5.000)
Beschäftigung (März 2013):+83.000 auf 29.087.000 (zum Vorjahresmonat: +368.000)
Gemeldetes Stellenangebot: -4.000 auf 437.000 (zum Vorjahresmonat: -62.000)
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Umfassende Arbeitsmarktstatistik im Mai 2013
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung
Die Arbeitslosigkeit sinkt im Vergleich zum Vormonat um 2,8 % und steigt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 % auf 2,9 Mio.
Die Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit fällt im Vergleich zum Vormonat um 2,3 % und zum Vorjahresmonat um 0,1 % auf 3,9 Mio.
Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8 %, die Unterbeschäftigungsquote 8,9 %.
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Zahlen zur Grundsicherung und Arbeitslosigkeit im Mai 2013
Leistungsberechtigte in der Grundsicherung und Arbeitslose nach Rechtskreisen
Von den 6,2 Mio. Leistungsberechtigten in der Grundsicherung sind 73 % (4,5 Mio.) erwerbsfähig, 27 % (1,7 Mio.) nicht erwerbsfähig. Davon sind rund 95 % Kinder unter 15 Jahren.
Von den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind 2,0 Mio. bei einem Jobcenter als arbeitslos gemeldet (Arbeitslose im Rechtskreis SGB II).
Die insgesamt 2,9 Mio. Arbeitslosen werden zu 32 % (0,9 Mio.) durch die Agenturen für Arbeit betreut (Arbeitslose im Rechtskreis SGB III).
1,1 Mio. (36 %) der Arbeitslosen sind langzeitarbeitslos, darunter 927 Tsd. (88 %) im Rechtskreis SGB II.
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Statistik der Bundesagentur für Arbeit