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Kennzahlen nach § 48a SGB II; Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende
Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) werden seit dem 16. Mai 2011 die Kennzahlen gem. § 48a SGB II veröffentlicht.
Darin enthalten sind Kennzahlen und Ergänzungsgrößen zur Feststellung des Umsetzungserfolges der Zielsetzungen "Verringerung der Hilfebedürftigkeit", "Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit" und "Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug". Die Kennzahlen basieren auf Daten der Statistik der BA. Sie werden monatlich aufbereitet und um Visualisierungsmöglichkeiten ergänzt dem BMAS zur Verfügung gestellt. Aufgrund der einzuhaltenden Wartezeiten bei Grundsicherungsdaten werden im Mai die Daten für den Januar 2011 veröffentlicht.
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Neuigkeiten:
Auswirkungen der Einführung imputierter Daten auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II (Stufe 2)
16. Mai 2013
Mit der aktuellen Veröffentlichung wird die 2. Stufe der Imputationen (Schätzungen) fehlender Grunddaten umgesetzt. Zusätzlich zu den Imputationsverfahren der 1. Stufe (siehe Beitrag vom 15. Oktober 2012) können nun folgende unplausible bzw. fehlende Daten geschätzt werden:
- Leistungen für Unterkunft und Heizung (luh)
- Bestand an Langzeitleistungsbeziehern (lzb) – nun auch bei Langzeitausfällen
- Integrationen von Alleinerziehenden (int_allein)
- Bestand an aktivierten Langzeitleistungsbeziehern (lzb_amp) – nur für Langzeitlücken
- Integrationen von Langzeitleistungsbeziehern (int_lzb) – nur für Langzeitlücken
- Eintritte in geringfügige Beschäftigung (bs_gering)
- Eintritte in öffentlich geförderte Beschäftigung (bs_2am)
- Eintritte in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (int_svb)
Damit können zusätzlich zu den Kenngrößen aus der 1. Stufe (K1, K1E1, K2 und K3 bei isolierten Datenlücken) auch die Kenngrößen K1E1, K2E1, K2E2, K2E4, K3 (nun auch für Langzeitausfälle), K3E1 (zunächst nur für Langzeitausfälle) sowie K3E2 (zunächst nur für Langzeitausfälle) lückenlos ermittelt werden.
Imputationsverfahren für die Zu- und Abgänge der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die Zu- und Abgänge der Langzeitleistungsbezieher und die Nachhaltigkeit der Integrationen (Ergänzungsgrößen K1E3, K1E4, K2E3, K3E3 und K3E4) werden derzeit noch entwickelt.
Die Ergänzungsgrößen K2E1 (Eintritte in geringfügige Beschäftigung), K2E2 (Eintritte in öffentlich geförderte Beschäftigung) sowie K2E4 (Integrationsquote von Alleinerziehenden) wurden bisher auch dann ermittelt, wenn die Daten für maximal zwei Berichtsmonate im betrachten Zeitraum fehlten. In diesen Fällen wurden die Ergebnisse auf zwölf Monate umgerechnet (vgl. Detailbeschreibungen zur Ermittlung der Kenngrößen). Nun, da die fehlenden Monatswerte durch imputierte Werte ausgeglichen werden, verändern sich die Kennzahlenergebnisse. Die Veränderungen liegen bei der K2E1 im Bereich zwischen -1,0 und +0,9 Prozentpunkten, bei der K2E2 im Bereich zwischen -1,7 und +1,9 Prozentpunkten und bei der K2E4 zwischen -8,0 und +4,9 Prozentpunkten.
Übersicht der Veränderungen der Kennzahlenergebnisse durch Imputationen für alle Trägerbezirke (
Excel, 2 MB)
Übersicht zur Datenimputation und Detailbeschreibungen zu den Kennzahlen und Ergänzungsgrößen (-> Downloads)
Hinweise zu den Auswirkungen des Neuaufbaus der Grundsicherungsstatistik auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II
15. April 2013
Mit der Stichtagsverarbeitung im März 2013 erfolgte ein rückwirkender Neuaufbau der Datengrundlage für die Statistik der Grundsicherung. Dieser Neuaufbau führt zu Änderungen bei den Grunddaten, Kennzahlen und Ergänzungsgrößen. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Dokument „Weiterführende Informationen zum Neuaufbau und dessen Auswirkungen auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II“. Des Weiteren können Sie die Veränderungen der Grunddaten (Monatswerte), Kennzahlen sowie Ergänzungsgrößen in den u.s. Tabellen für alle Jobcenter nachvollziehen.
Weiterführende Informationen zum Neuaufbau und dessen Auswirkungen auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II (
PDF, 105 KB)
Auswirkungen der Einführung imputierter Daten auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II
15. Oktober 2012
Mit der aktuellen Veröffentlichung werden erstmals unplausible bzw. fehlende Daten geschätzt (imputiert). Imputationen sind derzeit für folgende Grunddaten möglich:
- Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne Unterkunft und Heizung)
- Bestand an erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLB)
- Bestand an alleinerziehenden eLB
- Integrationen
- Bestand an Langzeitleistungsbeziehern, außer wenn die Daten über mehrere Monate ausfallen
Damit können nun die drei Kennzahlen K1, K2 und K3 sowie die Ergänzungsgröße K1E2 für fast alle Trägerbezirke durchgängig ermittelt werden. Imputationsverfahren für Langzeitlücken beim Bestand der LZB und für die übrigen Grunddaten der Ergänzungsgrößen werden derzeit noch entwickelt.
Tabelle der K2 „Integrationsquote“ vor und nach der Imputation im Vergleich für alle Jobcenter (
Excel, 899 KB)
Übersicht zur Datenimputation – Verlinkung auf sgb2.info
Hinweise zu den Auswirkungen des Neuaufbaus der Grundsicherungsstatistik auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II
17. August 2012
Mit der Stichtagsverarbeitung im Juli 2012 erfolgte ein rückwirkender Neuaufbau der Datengrundlage für die Statistik der Grundsicherung. Dieser Neuaufbau führt zu geringfügigen Änderungen bei einigen Grunddaten, Kennzahlen und Ergänzungsgrößen. Außerdem wurde ein Fehler bei der Messung der Integrationen korrigiert.
Weiterführende Informationen zum Neuaufbau und dessen Auswirkungen auf die Kennzahlen nach § 48a SGB II (
PDF, 70 KB)
Hinweise zu den Auswirkungen des Neuaufbaus der Daten zu den Teilnehmern an einer Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die Ergänzungsgröße K3E2
14. Oktober 2011
Zum Berichtsmonat Juni 2011 ist eine Datenrevision zum Bestand an Teilnehmern in einer Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik erfolgt. Dadurch haben sich rückwirkend die Zahlen zum Bestand an Langzeitleistungsbeziehern in einer Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik und die Werte der Ergänzungsgröße K3E2 ab Januar 2011 geändert.
Weiterführende Informationen zur Datenrevision (
PDF, 468 KB)
Archiv der Kennzahlen nach § 48a SGB II mit der SGB II-Vergleichstypisierung 2006
Ab dem Berichtsmonat Mai 2011 wurde im Excel-Analysewerkzeug für die Kennzahlen nach § 48a SGB II auf die aktualisierte Vergleichstypisierung der SGB II-Trägerbezirke von 2011 umgestellt. Dies geschah rückwirkend für alle früheren Berichtsmonate für alle Kennzahlen, Ergänzungsgrößen und Grunddaten.
Um die Kennzahlen, Ergänzungsgrößen und Grunddaten bis zum Berichtsmonat April 2011 weiterhin nach der bisherigen SGB II-Vergleichstypisierung von 2006 auswerten zu können, wird das Analysewerkzeug mit dem Datenstand Juli 2011 auf der Internetseite der Statistik der Bundesagentur für Arbeit archiviert. Zusätzlich sind die Übergreifenden Hinweise der Version 1.2 archiviert, in denen die bisherige Typisierung näher beschrieben und die Zuordnung der Träger zu den bisherigen Vergleichstypen dargestellt wird.
Analysewerkzeug für die Berichtsmonate Januar bis April 2011 (Datenstand Juli 2011) (
Archiv, 8 MB)
Übergreifende Hinweise, Version 1.2, April 2011 (
PDF, 1 MB)


Statistik der Bundesagentur für Arbeit