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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im September 2014

Grafik: Symbol für Arbeitsmarktbericht

Verhalten einsetzende Herbstbelebung

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2014 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Schwache Exporte und Investitionen konnten nicht durch die stabile Entwicklung des Konsums kompensiert werden. Damit ist der Wachstumskurs der vorherigen vier Quartale zunächst ausgesetzt. Zunehmend deutlich wurde der Einfluss der außenwirtschaftlichen Unsicherheit, etwa infolge der Konflikte in Nahost und in der Ukraine. Auch für das dritte Quartal sind die Signale eher verhalten. Auf dem Arbeitsmarkt ist weiter eine solide Nachfrage zu beobachten: Der trendmäßige Aufbau der Beschäftigung hält an und der Indikator für die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern, der BA-X, ist aufwärts gerichtet. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung können allerdings vom Beschäftigungszuwachs nur wenig profitieren. Die einsetzende Herbstbelebung fiel vergleichsweise verhalten aus. Die Arbeitslosigkeit ist im September saisonbereinigt gestiegen, während die Unterbeschäftigung unverändert blieb.


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