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Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen

Die Beschäftigungsstatistik der schwerbehinderten Menschen (BsbM) basiert auf dem Anzeigeverfahren gemäß § 80 Abs. 2 SGB IX. Hiernach sind Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mehr als 20 Arbeitsplätzen im Sinne des § 73 SGB IX dazu verpflichtet, auf mindestens 5 % dieser Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.

Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht müssen Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen ihre Beschäftigungsdaten einmal jährlich, der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit, anzeigen. Die Pflege der Daten aus dem Anzeigeverfahren erfolgt bei den Arbeitsagenturen innerhalb des elektronischen Anzeigeverfahrens BA-ELAN.

Der Arbeitgeber hat eine Gesamtanzeige zu erstatten; dieser Anzeige ist für jeden Betrieb/für jede Dienststelle in dem/in der schwerbehinderte Menschen oder sonstige anrechnungsfähige Personen beschäftigt sind, ein Verzeichnis beizufügen, (also nicht für Betriebe/Dienststellen, in denen im Anzeigejahr keine schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellte behinderte Menschen beschäftigt wurden).

Aus dieser Anzeige wird, von der Bundesagentur für Arbeit, einmal jährlich eine Statistik über die Anzeigepflichtigen Arbeitgeber und die schwerbehinderten Menschen in Beschäftigung erstellt. Der Veröffentlichungstermin ist jeweils im April und die Zahlen werden mit einer Wartezeit von 15 Monaten veröffentlicht.
(Stand 07/2009)

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