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Spätaussiedler

Angaben zu Aussiedlern oder Spätaussiedlern werden aktuell im Rahmen der Erfassung des Migrationshintergrunds (Migrationshintergrund-Erhebungsverordnung (MighEV) erhoben. Sie bilden eine Teilgruppe der Personen mit Migrationshintergrund. Die Abgrenzung erfolgt über § 6 MighEV. Danach werden Personen mit Migrationshintergrund in der Arbeitsmarktstatistik als Aussiedler oder Spätaussiedler berücksichtigt, sofern sie als Aussiedler oder Spätaussiedler, dessen Ehegatte oder dessen Abkömmling die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben und eine Zuwanderung in das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach 1949 erfolgte. In der Arbeitsmarktstatistik erfolgt ab Januar 2012 die Abbildung der Spätaussiedler über die o.g. Definition.

Bis Dezember 2011 zählten als Spätaussiedler alle Personen, die Spätaussiedler im Sinne des Bundesvertriebenengesetzes sind und deren Einreise in die Bundesrepublik, vom Beginn des Erhebungsjahres gerechnet, höchstens 5 Jahre zurückliegt. Das bedeutet für statistische Erhebungen im Jahr 2005, dass das Aussiedlungsgebiet nach dem 31.12.1999 verlassen wurde.

(Stand 07/2013)

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