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Arbeitslosenquote

Arbeitslosenquoten zeigen die relative Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots an, indem sie die (registrierten) Arbeitslosen zu den Erwerbspersonen (EP = Erwerbstätige + Arbeitslose) als Quoten in Beziehung setzen. Die Nennergröße wird als Bezugsgröße bezeichnet.

Der Kreis der Erwerbspersonen bzw. der Erwerbstätigen kann unterschiedlich abgegrenzt werden:

  • Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen (EP):
    Alle zivilen Erwerbstätigen sind die Summe aus den abhängigen zivilen Erwerbstätigen sowie Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen errechnet sich entsprechend als:

    Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen

    a = aktueller Zeitpunkt
    t = terminierter Zeitpunkt (Zeitpunkt Erhebung der Bezugsgröße)

  • Arbeitslosenquote, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen (AEP):
    Der Nenner enthält nur die abhängigen zivilen Erwerbstätigen, d. h. die Summe aus sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (einschl. Auszubildende), geringfügig Beschäftigten und Beamten (ohne Soldaten). Daraus errechnet sich die Arbeitslosenquote auf der Basis der abh. ziv. Erwerbspersonen:

    Arbeitslosenquote bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen

    a = aktueller Zeitpunkt
    t = terminierter Zeitpunkt (Zeitpunkt Erhebung der Bezugsgröße)

Weitere Informationen zu Auswertungseinschränkungen und Auswertbarkeit nach Personengruppen können dem Kennzahlensteckbrief Arbeitslosenquote  entnommen werden.


(Stand 08/2013)