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Übergangsanalysen

Übergänge von Arbeitslosen und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende in Beschäftigung (und umgekehrt)

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ein Modell für integrierte Auswertungen aus Arbeitslosen-, Grundsicherungs- und Beschäftigungsstatistik entwickelt, mit dem sich Übergänge von Hilfebedürftigkeit bzw. Arbeitslosigkeit in Beschäftigung in vollständig vergleichbarer Form für alle Träger ermitteln lassen. Es wird dabei festgestellt, wie viele erwerbsfähige Leistungsberechtigte und wie viele Arbeitslose innerhalb eines Monats (oder drei oder sechs) eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (oder eine geringfügig entlohnte Beschäftigung) aufnehmen oder bei einer bereits bestehenden Beschäftigung die Arbeitslosigkeit bzw. Hilfebedürftigkeit beenden konnten. Umgekehrt werden in analoger Weise auch Übergänge aus Beschäftigung in Hilfebedürftigkeit bzw. Arbeitslosigkeit ermittelt. Die Übergangszahlen werden auf die jeweiligen Ausgangsbestände bezogen und so Übergangsraten berechnet; das ermöglicht unverzerrte intertemporale und regionale Vergleiche.

Im Jahr 2008 standen erstmals Daten für SGB II-Träger für den Zeitraum Juni 2006 bis Juni 2007 zur Verfügung. In den Folgejahren wurden auf Basis von Daten für die Zeiträume 2007/2008, 2008/2009, 2009/2010 und 2010/2011 (jeweils Juli bis Juni) neue Auswertungen und weitere Methodenberichte erstellt. Die Analysen zu Übergängen in Beschäftigung aus der integrierten Auswertung bieten eine sinnvolle Ergänzung zur Integrationsquote nach § 48a SGB II und zu den Statistiken über Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit.

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