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Statistik zur Arbeitnehmerüberlassung ab Berichtszeitraum „1. Halbjahr 2015“ in die Beschäftigungsstatistik integriert

Mit der Einführung eines gesonderten Kennzeichens der Arbeitnehmerüberlassung in das Meldeverfahren zur Sozialversicherung wurde die Voraussetzung geschaffen, die Statistik zur Arbeitnehmerüberlassung in die Beschäftigungsstatistik zu integrieren.

Wesentliche Vorteile der neuen Statistik zur Arbeitnehmerüberlassung sind zum einen die größere fachliche Breite und Tiefe sowie die freie Kombinationsfähigkeit von Merkmalen. Auf Grundlage der neuen Datenquelle können differenziertere Informationen der Leiharbeitnehmer beispielsweise nach Regionen, nach ausgeübten Tätigkeiten und nach dem Alter oder der Staatsangehörigkeit gewonnen werden.

Mit der Integration der Statistik zur Arbeitnehmerüberlassung in die Beschäftigungsstatistik wird zudem eine höhere Qualität der Angaben über Leiharbeitnehmer sowie die Konsistenz zur bestehenden Beschäftigungsstatistik erreicht. Die bisherige Berichterstattung aus zwei Erhebungsquellen – Arbeitnehmerüberlassungs-Statistik und Beschäftigungsstatistik (nach Wirtschaftszweig 782/783) – mit ihren abweichenden Ergebnissen entfällt.

Die Veröffentlichung des Berichtszeitraums „1. Halbjahr 2015“ erfolgte am 20. Januar 2016. Dabei wurde die Statistik zur Arbeitnehmerüberlassung für die Kalenderjahre 2013 und 2014 durch Auswertungen aus der neuen Datenquelle revidiert. Die Details zur Umstellung sind in einem Methodenbericht der Statistik dokumentiert, der im Dezember 2015 erschienen ist.

Arbeitnehmerüberlassung

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