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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Oktober 2014

Grafik: Symbol für Arbeitsmarktbericht

Stabile Entwicklung trotz großer wirtschaftlicher Unsicherheiten

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2014 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Die Konjunkturindikatoren lassen für das dritte Quartal kaum ein Wachstum erwarten. Die Befragungsindikatoren sinken teils rapide, andere weisen eine hohe Volatilität auf. Hintergrund ist die starke Unsicherheit über die weitere Entwicklung der europäischen Wirtschaftsschwäche, die Auswirkungen der straffer werdenden Geldpolitik in den USA und der Krisen in Nahost und in der Ukraine. Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich diese Unwägbarkeiten nicht. Die Beschäftigungsentwicklung bleibt aufwärtsgerichtet, die saisonbereinigte Stagnation im August hängt allein mit der späten Lage der Sommerferien in vielen Bundesländern zusammen. Der Indikator für die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern, der BA-X, hat im Oktober weiter zugelegt. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind saisonbereinigt deutlich gesunken, auch deshalb, weil sich die Herbstbelebung aufgrund der späten Ferienlage stärker in den Oktober verlagerte.


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Der Arbeitsmarkt im Oktober 2014

Ausgewählte Arbeitsmarktgrößen im Vormonatsvergleich

Der Arbeitsmarkt im ÜberblickGrüner Pfeil (nach unten gerichtet) - Positive EntwicklungArbeitslose: -75.000 auf 2.733.000 (zum Vorjahresmonat: -68.000)

Grüner Pfeil (nach unten gerichtet) - Positive EntwicklungUnterbeschäftigung: -56.000 auf 3.636.000 (zum Vorjahresmonat: -115.000)

Grüner Pfeil (nach oben gerichtet) - Positive EntwicklungBeschäftigung (August 2014): +192.000 auf 30.322.600 (zum Vorjahresmonat: +480.000)

Roter Pfeil (nach unten gerichtet) - Negative EntwicklungGemeldetes Stellenangebot: -1.000 auf 517.000 (zum Vorjahresmonat: +51.000)

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Umfassende Arbeitsmarktstatistik im Oktober 2014

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Diagramm: Vergleich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung Oktober 2013 zu Oktober 2014Die Arbeitslosigkeit sinkt im Vergleich zum Vormonat um 2,7 % und sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 % auf 2,7 Mio.
Die Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit ist um 1,5 % im Vergleich zum Vormonat gesunken und zum Vorjahresmonat sinkt sie um 0,4 %. Sie beträgt nun 3,6 Mio.
Die Arbeitslosenquote beträgt 6,3 %,

die Unterbeschäftigungsquote 8,2%.

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Zahlen zur Grundsicherung und Arbeitslosigkeit Oktober 2014

Leistungsberechtigte in der Grundsicherung und Arbeitslose nach Rechtskreisen

Schaubild zur Verteilung der Leistungsberechtigten in der Grundsicherung und Arbeitslosen nach Rechtskreisen im September 2014Von den 6,0 Mio. Leistungsberechtigten in der Grundsicherung sind 71,9 % (4,3 Mio.) erwerbsfähig, 28,1 % (1,7 Mio.) nicht erwerbsfähig. Davon sind rund 96 % Kinder unter 15 Jahren.
Von den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind 1,9 Mio. bei einem Jobcenter als arbeitslos gemeldet (Arbeitslose im Rechtskreis SGB II).
Die insgesamt 2,7 Mio. Arbeitslosen werden zu 30,6 % (0,9 Mio.) durch die Agenturen für Arbeit betreut (Arbeitslose im Rechtskreis SGB III).
1,1 Mio. (38,6 %) der Arbeitslosen sind langzeitarbeitslos, darunter 0,9 Mio. (46,6 %) im Rechtskreis SGB II.

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