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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Juli 2014

Grafik: Symbol für Arbeitsmarktbericht

Arbeitslosigkeit steigt allein aus jahreszeitlichen Gründen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem unsicheren Wachstumspfad. Nach einem saison- und kalenderbereinigten Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal 2014 um 0,8 Prozent dürfte sich die gute Entwicklung im zweiten Quartal fortgesetzt, aber abgeschwächt haben. Der Start in das dritte Quartal war ausgesprochen verhalten. Zunehmend deutlich wird der Einfluss der außenwirtschaftlichen Unsicherheit, etwa infolge der Unruhen in Nahost und der Krise in der Ukraine. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich moderat positiv. Die Beschäftigung wächst weiterhin, wenn auch nicht mehr so kräftig wie in den Wintermonaten. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Juli allein aufgrund der einsetzenden Sommerpause zugenommen, saisonbereinigt sind sie gesunken.


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Der Arbeitsmarkt im Juli 2014

Ausgewählte Arbeitsmarktgrößen im Vormonatsvergleich

Der Arbeitsmarkt im ÜberblickRoter Pfeil (nach oben gerichtet) - Negative EntwicklungArbeitslose: +39.000 auf 2.871.000 (zum Vorjahresmonat: -48.000)

Roter Pfeil (nach oben gerichtet) - Negative EntwicklungUnterbeschäftigung: 8.000 auf 3.756.000 (zum Vorjahresmonat: -112.000)

Grüner Pfeil (nach oben gerichtet) - Positive EntwicklungBeschäftigung (Mai 2014): +70.000 auf 29.719.000 (zum Vorjahresmonat: +442.000)

Grüner Pfeil (nach oben gerichtet) - Positive EntwicklungGemeldetes Stellenangebot: +7.000 auf 502.000 (zum Vorjahresmonat: +33.000)

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Umfassende Arbeitsmarktstatistik im Juli 2014

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Diagramm: Vergleich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung Juli 2013 zu Juli 2014Die Arbeitslosigkeit steigt im Vergleich zum Vormonat um 1,4 % und sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 % auf 2,9 Mio.
Die Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit ist um 0,2 % im Vergleich zum Vormonat gestiegen und zum Vorjahresmonat sinkt sie um 0,4 %. Sie beträgt nun 3,8 Mio.
Die Arbeitslosenquote beträgt 6,6 %,

die Unterbeschäftigungsquote 8,5%.

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Zahlen zur Grundsicherung und Arbeitslosigkeit im Juli 2014

Leistungsberechtigte in der Grundsicherung und Arbeitslose nach Rechtskreisen

Schaubild zur Verteilung der Leistungsberechtigten in der Grundsicherung und Arbeitslosen nach Rechtskreisen im Juli 2014Von den 6,1 Mio. Leistungsberechtigten in der Grundsicherung sind 72 % (4,4 Mio.) erwerbsfähig, 28 % (1,7 Mio.) nicht erwerbsfähig. Davon sind rund 96 % Kinder unter 15 Jahren.
Von den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind 2,0 Mio. bei einem Jobcenter als arbeitslos gemeldet (Arbeitslose im Rechtskreis SGB II).
Die insgesamt 2,9 Mio. Arbeitslosen werden zu 32 % (0,9 Mio.) durch die Agenturen für Arbeit betreut (Arbeitslose im Rechtskreis SGB III).
1,1 Mio. (37 %) der Arbeitslosen sind langzeitarbeitslos, darunter 0,9 Mio. (47 %) im Rechtskreis SGB II.

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