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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Juni 2014

Grafik: Symbol für Arbeitsmarktbericht

Frühjahrsbelebung schwächt sich ab

Im ersten Quartal 2014 ist die deutsche Wirtschaft um 0,8 Prozent gewachsen. Der schon einige Quartale andauernde Aufschwung hat sich damit deutlich verstärkt. Kräftige Impulse gingen von den Investitionen aus. Im zweiten Quartal könnte sich das Wachstumstempo ein wenig verringern, weil witterungsbedingte Sondereffekte ausgeklungen sind. Doch weiterhin schätzen die Betriebe ihre Geschäftslage als sehr positiv ein. Die Konjunkturaussichten liegen immer noch in einem guten Bereich, trüben sich aber zunehmend ein. Die Beschäftigung wächst weiterhin, wenn auch nicht mehr so kräftig wie in den Wintermonaten. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Juni saisonbereinigt leicht zugenommen. Weil sich aufgrund des milden Winters weniger Winterarbeitslosigkeit aufgebaut hatte, die zudem rascher wieder zurückgeführt wurde, fiel der im Juni übliche Rückgang schwächer aus. Wenn man diesen Sondereffekt in Rechnung stellt, zeigt sich über die Winter- und Frühjahrsmonate eine positive Grundrichtung. Gegenüber dem Vorjahr sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung gesunken.


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Der Arbeitsmarkt im Juni 2014

Ausgewählte Arbeitsmarktgrößen im Vormonatsvergleich

Der Arbeitsmarkt im ÜberblickGrüner Pfeil (nach unten gerichtet) - Positive EntwicklungArbeitslose: -49.000 auf 2.833.000 (zum Vorjahresmonat: -32.000)

Grüner Pfeil (nach unten gerichtet) - Positive EntwicklungUnterbeschäftigung: -48.000 auf 3.753.000 (zum Vorjahresmonat: -87.000)

Grüner Pfeil (nach oben gerichtet) - Positive EntwicklungBeschäftigung (April 2014): +129.000 auf 29.637.000 (zum Vorjahresmonat: +437.000)

Grüner Pfeil (nach oben gerichtet) - Positive EntwicklungGemeldetes Stellenangebot: +11.000 auf 462.000 (zum Vorjahresmonat: +25.000)

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Umfassende Arbeitsmarktstatistik im Juni 2014

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Diagramm: Vergleich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung Juni 2013 zu Juni 2014Die Arbeitslosigkeit sinkt im Vergleich zum Vormonat um 1,7 % und sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 % auf 2,8 Mio.
Die Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit ist um 1,3 % im Vergleich zum Vormonat gesunken und zum Vorjahresmonat sinkt sie um 0,4 %. Sie beträgt nun 3,8 Mio.
Die Arbeitslosenquote beträgt 6,5 %,

die Unterbeschäftigungsquote 8,5%.

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Zahlen zur Grundsicherung und Arbeitslosigkeit im Juni 2014

Leistungsberechtigte in der Grundsicherung und Arbeitslose nach Rechtskreisen

Schaubild zur Verteilung der Leistungsberechtigten in der Grundsicherung und Arbeitslosen nach Rechtskreisen im Juni 2014Von den 6,1 Mio. Leistungsberechtigten in der Grundsicherung sind 72 % (4,4 Mio.) erwerbsfähig, 28 % (1,7 Mio.) nicht erwerbsfähig. Davon sind rund 96 % Kinder unter 15 Jahren.
Von den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind 2,0 Mio. bei einem Jobcenter als arbeitslos gemeldet (Arbeitslose im Rechtskreis SGB II).
Die insgesamt 2,8 Mio. Arbeitslosen werden zu 31 % (0,9 Mio.) durch die Agenturen für Arbeit betreut (Arbeitslose im Rechtskreis SGB III).
1,1 Mio. (37 %) der Arbeitslosen sind langzeitarbeitslos, darunter 0,9 Mio. (47 %) im Rechtskreis SGB II.

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