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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im April 2012
Positive Grundtendenz hält an
Die deutsche Konjunktur hat im Winterhalbjahr an Schwung verloren. Die aktuellen Produktions- und Auftragszahlen lassen für das erste Quartal 2012 keinen realen Zuwachs des saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsproduktes erwarten, nachdem es im vierten Quartal 2011 um 0,2 Prozent geschrumpft war. Für den weiteren Jahresverlauf deuten die Erwartungsindikatoren aber darauf hin, dass die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen wird. Die derzeitige Konjunkturschwäche hat auf dem Arbeitsmarkt kaum Spuren hinterlassen. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahmen saisonbereinigt weiter zu. Dass die Arbeitslosigkeit im April saisonbereinigt gestiegen ist, hängt auch mit weniger Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik zusammen. Die Unterbeschäftigung, die solche Veränderungen berücksichtigt, ist saisonbereinigt weiter gesunken. Der Indikator für die Arbeits-kräftenachfrage, der BA-X, hat zuletzt nachgegeben, bleibt aber auf hohem Niveau.
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Der Arbeitsmarkt im April 2012
Ausgewählte Arbeitsmarktgrößen im Vormonatsvergleich

Arbeitslose: - 65.000 auf 2.963.000 (Vorjahresvergleich: - 115.000)
Unterbeschäftigung: - 110.000 auf 3.954.000 (Vorjahresvergleich: - 347.000)
Beschäftigung (Februar 2012): + 13.900 auf 28.605.200 (Vorjahresvergleich: + 693.600)
Gemeldetes Stellenangebot: + 8.000 auf 499.000 (Vorjahresvergleich: + 38.000)
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Umfassende Arbeitsmarktstatistik im April 2012
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung
Die Arbeitslosigkeit sinkt im Vergleich zum Vormonat um 2,1 % und zum Vorjahresmonat um 3,7 % auf 3,0 Mio.
Die Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit sinkt im Vergleich zum Vormonat um 2,7 % und zum Vorjahresmonat um 8,1 % auf 4,0 Mio.
Die Arbeitslosenquote beträgt 7,0 %, die Unterbeschäftigungsquote 9,3 %.
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Zahlen zur Grundsicherung und Arbeitslosigkeit im April 2012
Leistungsberechtigte in der Grundsicherung und Arbeitslose nach Rechtskreisen
Von den 6,2 Mio. Leistungsberechtigten in der Grundsicherung sind 73 % (4,5 Mio.) erwerbsfähig, 27 % (1,7 Mio.) nicht erwerbsfähig. Davon sind rund 95 % Kinder unter 15 Jahren.
Von den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind 2,1 Mio. bei einem Jobcenter als arbeitslos gemeldet (Arbeitslose im Rechtskreis SGB II).
Die insgesamt 3,0 Mio. Arbeitslosen werden zu 30% (0,9 Mio.) durch die Agenturen für Arbeit betreut (Arbeitslose im Rechtskreis SGB III).
1,1 Mio. (35 %) der Arbeitslosen sind langzeitarbeitslos, darunter 922 Tsd. (84 %) im Rechtskreis SGB II.
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Statistik der Bundesagentur für Arbeit